frage an den förderverein maison des anges in der Schweiz

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Maison des Anges Haiti, Förderverein Kinderheim Maison des Anges, 5645 Aettenschwil, Schweiz

Schlafraum für 20 Jugendliche

Nach der erfolgreichen Realisierung eines Brunnes im Innenhof des Kinderheims Maison des Anges in Port-au-Prince plant Miranda Bammert-Zahn aus Aettenschwil zusammen mit ihrem Förderverein auch dieses Jahr wieder ein Sommerprojekt: Mit Spendengeldern möchte sie im Kinderheim in Haiti einen dringend benötigten Schlafraum für 15 bis 20-jährige Jugendliche bauen.

Aettenschwil, 16. Mai 2017

Die Bauarbeiten für den Schlafraum sollen am 1. Juli 2017 beginnen und im September 2017 fertig sein. «Die Baukosten betragen 20‘000 US-Dollar», sagt Miranda Bammert-Zahn. Gebaut werde wie immer mit einheimischen Handwerkern und diesmal auch unter tatkräftiger Mithilfe der Jungs, die nachher im Raum schlafen werden. «Und mit Leslie setzen wir zudem einen erfahrenen haitianischen Bauleiter ein, der schon beim Brunnen dafür sorgte, dass das Budget eingehalten wurde.»

Freude über sprudelnde Wasserquelle

Das letztjährige Sommerprojekt, der artesische Brunnen, ist ein grosser Erfolg. «Letzten Monat besuchten wir das Heim und konnten uns wieder davon überzeugen, wie wichtig der Brunnen für alle ist», so Bammert-Zahn. «Heute können 120 Kinder und Jugendliche täglich sauberes Wasser trinken und sich damit waschen.» Der Gesundheitszustand der Kinder habe sich verbessert und die laufenden Haushaltsausgaben konnten verringert werden, da Trink- und Verbrauchswasser nicht mehr teuer eingekauft werden müsse. Der Brunnen kostete 11‘000 US-Dollar und wurde vollumfänglich mit Spendengeldern des Fördervereins bezahlt. Mehr dazu finden Sie hier.

Gross geworden im Kinderheim

Diesen Sommer realisiert der Förderverein für die rund 20 im Kinderheim lebenden Jungs im Alter von 15 bis 20 Jahren einen eigenen Schlafraum – die älteren Mädchen profitieren bereits von einem separaten Schlafraum. Die Jungs wohnen zum Teil schon seit ihrem vierten Lebensjahr im Heim. Sie besuchen am Morgen die externe Schule und werden am Nachmittag im Kinderheim mit Nachhilfeunterricht individuell gefördert und bestmöglich auf ein Berufsleben vorbereitet. Momentan schlafen sie – und verbringen auch ihre Ruhepausen – in einer behelfsmässig abgegrenzten Zone im grossen Schlafsaal, wo 80 Kleinkinder, Mädchen und Buben schlafen. Dieser Zustand ist aus verschiedenen Gründen nicht ideal: Erstens stören sie die Ruhe der Kinder, wenn sie sich morgens und abends einen Weg durch das Gitterbettenlabyrinth bahnen, zweitens ist die Durchmischung beider Geschlechter und unterschiedlicher Altersgruppen im gleichen Schlafsaal problematisch und drittens braucht das Kinderheim mehr Platz für Kinder, die neu im Heim eintreffen.

Schlafen auf dem Schulzimmerdach

Auf diesem Dach der Schulräume soll er Schlafsaal gebaut werden. (Klicke, um zu vergrössern)

Das Sommerprojekt 2017 sieht nun vor, auf dem Dach von drei kleinen Schulzimmereinheiten den neuen Schlafraum zu bauen. «Die Jungs erhalten so endlich einen eigenen Raum, in den sie sich auch untertags einmal zurückziehen und Ruhe finden können. Und im grossen Schlafsaal wird das akute Platzproblem durch die freiwerdenden Quadratmeter etwas gemildert», meint Miranda Bammert-Zahn. «Wir hoffen, dass uns zum Wohle der Kinder auch dieses Jahr wieder ei Sommer Highlight im Maison des Anges gelingt.»