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Maison des Anges Haiti, Förderverein Kinderheim Maison des Anges, 5645 Aettenschwil, Schweiz

Innenhof Mda-bearb.jpg

Einige Zahlen und Fakten über Haiti

Die Länder im Vergleich

Haiti

  • Einwohner in Mio.: 10,6
  • Fläche in km2: 27'750
  • BIP pro Einwohner in USD: 830
  • Bevölkerungsdichte pro km2: 353
  • Amtssprachen: Kreolisch, Französisch
  • Luftlinie Schweiz-Haiti in km: 7'780

Das Wappen der Republik Haiti

Schweiz

  • Einwohner in Mio.: 8
  • Fläche in km2: 41'285
  • BIP pro Einwohner in USD: 81'000
  • Bevölkerungsdichte pro km2: 193

Die Flagge der Republik Haiti

Die Karibikinsel war ursprünglich eine der reichsten Kolonien und wurde zu einem der ärmsten Länder heruntergewirtschaftet. Jocelerme Privert ist der derzeitige, provisorische Präsident. Beim verheerenden Erdbeben am 10. Januar 2000 starben 230'000 Menschen.

Die Distanz zwischen der Schweiz und Haiti beträgt 7'780 Kilometer.


Auszug aus Deza-Homepage

Haiti ist das ärmste Land Lateinamerikas – rund 80% der Bevölkerung lebt mit weniger als 2 USD pro Tag. Das Land wird regelmässig von Naturkatastrophen heimgesucht, so geschehen 2010, als ein Erdbeben 230‘000 Opfer forderte. Die Fragilität des Landes zeigt sich auch auf politischer Ebene, wo beispielsweise Wahlen mit grossen Verspätungen durchgeführt werden. Das Land ist stark von der Auslandhilfe abhängig.

Ziel der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Haiti ist es, die Lebensbedingungen der Ärmsten im ländlichen Raum zu verbessern und die gute Regierungsführung zu fördern.

Stratégie de la Coopération Suisse en Haïti 2014–2017

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA


Auszug aus EDA-Homepage

Aktuell

Die Präsidentschaftswahlen von 2015 sind mehrmals verschoben worden. Im Juni 2016 hat die Provisorische Wahlkommission den 9. Oktober 2016 als neues Wahldatum angekündigt. In diesem Zusammenhang sind die Spannungen hoch, und in allen Landesteilen ist weiterhin mit politisch bedingten Gewaltausbrüchen zu rechnen.

Allgemeine Einschätzung

Die öffentlichen Institutionen sind unzureichend. Die Sicherheitslage ist prekär und unberechenbar; die Zahl von Gewaltverbrechen ist hoch. Diepolitischen und sozialen Spannungen können jederzeit zu gewalttätigen Demonstrationen führen. Zum Beispiel starben im Oktober 2015 über ein Dutzend Personen, als politisch motivierte Demonstrationen in Cité Soleil (Port-au-Prince) in Gewalt ausarteten.

Generell muss vor und während Wahlen sowie unmittelbar nach Bekanntgabe von Wahlresultaten landesweit mit Demonstrationen und anderen Zwischenfällen gerechnet werden, welche den Verkehr beeinträchtigen könnten. Gewalttätige Zusammenstösse mit den Sicherheitskräften können dabei nicht ausgeschlossen werden.

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Kriminalität

Bewaffnete Überfälle (auch mit Todesfolge), Auto- und andere Diebstähle sowie Einbrüche kommen tagsüber wie auch nachts vor. Die Zahl der Mordfälle in den Elends- und Armenvierteln von Port-au-Prince nimmt zu. Trotz einer rückgängigen Anzahl von Entführungen kommen Entführungen zwecks Lösegelderpressung vor, oft mit Gewaltanwendung. Sie können sich auch gegen Ausländer richten. In der Gegend um den internationalen Flughafen von Port-au-Prince ist eine Zunahme von Überfällen auf Ausländer (auch haitianischen Ursprungs) zu verzeichnen.

Verkehr und Infrastruktur

Am 12. Januar 2010 hat ein schweres Erdbeben hunderttausende von Todesopfern und Verletzten gefordert und massive Schäden angerichtet. Am schwersten betroffen sind Port-au-Prince und Umgebung. Es ist eine Verbesserung des Strassenverkehrs zu verzeichnen, der Wiederaufbau geht jedoch äusserst langsam vor sich. Es wird jedoch weiterhin von nächtlichen Überlandfahrten abgeraten. Die Wasser- und Energieversorgung sowie das Mobiltelefonnetz funktionieren nur beschränkt, das Festnetz ist in hohem Masse funktionsgestört.

Naturbedingte Risiken

Haiti liegt in einem Erdbebengebiet. In der Zeit vom Juni bis November muss mit Hurrikanen gerechnet werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist nur beschränkt gewährleistet. Ernsthafte Krankheiten und Verletzungen werden mit Vorteil im Ausland (USA oder Europa) behandelt. Krankenhäuser verlangen eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).


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